Eigenkapital beim Immobilienkauf
Die Nebenkosten sollten aus eigener Tasche kommen — alles andere wird teuer.
Eigenkapital beim Immobilienkauf: worauf es ankommt
In Nordrhein-Westfalen summieren sich die Kaufnebenkosten auf rund zehn Prozent: 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer, 1,5 bis 2 Prozent für Notar und Grundbuch, dazu die anteilige Maklerprovision. Banken finanzieren diese Kosten in aller Regel nicht mit, weil ihnen kein Gegenwert gegenübersteht. Bei einem Kaufpreis von 500.000 Euro sind das rund 50.000 Euro, die vorhanden sein müssen, bevor über die Finanzierung gesprochen wird.
Die verbreitete Faustregel lautet: Nebenkosten plus zehn bis zwanzig Prozent des Kaufpreises. Bei 500.000 Euro wären das 100.000 bis 150.000 Euro insgesamt. Wer weniger hat, bekommt in der Regel trotzdem eine Finanzierung — aber zu schlechteren Konditionen, weil die Bank ihr Risiko über den Zins einpreist. Der Aufschlag zwischen 80 und 100 Prozent Beleihung liegt oft bei einem halben Prozentpunkt oder mehr.
Zum Eigenkapital zählt mehr, als viele denken: Guthaben, Bausparverträge, Wertpapiere, Rückkaufswerte von Lebensversicherungen, ein bereits bezahltes Grundstück und Eigenleistungen am Bau in begrenztem Umfang. Auch ein zinsloses Familiendarlehen kann angerechnet werden, wenn es nachrangig gestellt wird. Was in Ihrem Fall zählt, rechnen wir konkret durch — als Darlehensvermittler nach § 34i GewO.
Die Nebenkosten sollten aus eigener Tasche kommen — alles andere wird teuer.
Verkauf und Finanzierung aus einer Hand
Wir sind Immobilienmakler nach § 34c GewO und zugleich Darlehensvermittler nach § 34i GewO. Das heißt für Sie: Wir erkennen früh, welche Interessenten realistisch finanzieren können, statt eine Zusage abzuwarten, die nicht kommt. Das spart Besichtigungen und verkürzt die Zeit bis zum Notartermin.
Verkaufen mit Finanzierungskompetenz
Dank eigener Finanzierungskompetenz erkennen wir früh, welche Interessenten realistisch finanzieren können. Den ersten Anhaltspunkt zum Wert liefert unser Immobilienwertrechner, stadtteilgenau für Köln.
- Ehrliche Berechnung, was tragbar ist
- Prüfung, welche Mittel als Eigenkapital zählen
- Vergleich über mehrere Banken statt eines Hausangebots
- Kostenlose Ersteinschätzung, unverbindlich
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Eigenkapital beim Immobilienkauf? Wir schätzen kostenlos ein
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Häufige Fragen
Fragen, die immer kommen
- Geht eine Finanzierung ganz ohne Eigenkapital?
- Es gibt sie, die Vollfinanzierung über 100 oder sogar 110 Prozent. Voraussetzung ist ein sicheres, überdurchschnittliches Einkommen, eine einwandfreie Bonität und eine gut verwertbare Immobilie. Der Preis ist ein deutlich höherer Zins und eine sehr lange Laufzeit. Für Berufseinsteiger mit stabilem Einkommen kann das aufgehen; wer knapp kalkuliert, gerät bei jeder Störung in Schwierigkeiten. Wir rechnen ehrlich durch, auch wenn das Ergebnis manchmal lautet: noch nicht.
- Wie viel Rate kann ich mir leisten?
- Als grobe Grenze gilt, dass die Rate 35 bis 40 Prozent des Nettohaushaltseinkommens nicht überschreiten sollte. Wichtiger als die Faustregel ist eine ehrliche Haushaltsrechnung mit allen laufenden Kosten — einschließlich Instandhaltungsrücklage von etwa einem Euro je Quadratmeter und Monat, die Eigentümer oft vergessen. Unser Budgetrechner gibt einen ersten Anhaltspunkt.
Amtliche Werte — Quellen und Methodik.
Was wir übernehmen
Bewertung, Unterlagen, Exposé, Vermarktung, Besichtigungen mit geprüften Interessenten, Verhandlung, Notartermin und Übergabe.
Makler und Finanzierer in einem
Erlaubnis nach § 34c GewO als Immobilienmakler und nach § 34i GewO als Darlehensvermittler. Dadurch erkennen wir früh, welche Interessenten realistisch finanzieren können.
Was wir für Sie übernehmen
Bewertung, Unterlagenbeschaffung, Exposé, Vermarktung, Besichtigungen mit geprüften Interessenten, Verhandlung, Notartermin und Übergabe. Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich — sie verpflichtet Sie zu nichts.
Die Nebenkosten sollten aus eigener Tasche kommen — alles andere wird teuer. Für eine erste Einschätzung genügen wenige Angaben — kostenlos und unverbindlich.
Richtwerte, kein Preisschild. Für Ihr Objekt zählt der Zustand im Detail — dafür rechnen wir kostenlos eine Wertindikation oder kommen persönlich vorbei.
Was kostet mich der Verkauf?
Die Ersteinschätzung ist kostenlos. Provision fällt erst an, wenn der Kaufvertrag beurkundet ist — bei Wohnimmobilien teilen sich Käufer und Verkäufer die Courtage seit Dezember 2020 zu gleichen Teilen. Kosten für Unterlagen wie Grundbuchauszug oder Energieausweis fallen unabhängig davon an und liegen im niedrigen dreistelligen Bereich.
Wie lange dauert ein Verkauf?
Von der Bewertung bis zur Beurkundung sind in Köln je nach Objekt und Preisvorstellung acht bis sechzehn Wochen üblich. Den größten Zeitverlust verursachen fehlende Unterlagen und Interessenten, deren Finanzierung am Ende doch nicht steht — beides fangen wir vorher ab.
Wert Ihrer Immobilie ermitteln
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