Notarkosten und Grundbuchgebühren
Notarkosten sind gesetzlich festgelegt — verhandeln lässt sich daran nichts.
Notarkosten und Grundbuchgebühren: worauf es ankommt
Die Gebühren richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz und bemessen sich am Kaufpreis. Sie sind für alle Notare identisch; ein Preisvergleich bringt nichts. Für den Kaufvertrag fällt eine doppelte Gebühr an, für die Auflassungsvormerkung und die Löschung alter Grundschulden jeweils weitere. Als Faustregel liegen Notar und Grundbuchamt zusammen bei etwa 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises.
Die Verteilung ist üblich, nicht gesetzlich vorgeschrieben. In der Praxis trägt der Käufer die Kosten des Kaufvertrags, der Auflassungsvormerkung und der Eigentumsumschreibung. Der Verkäufer zahlt, was mit der Lastenfreistellung zu tun hat: die Löschung eingetragener Grundschulden, deren Bewilligung und die entsprechenden Grundbuchgebühren. Bei einer Grundschuld über 300.000 Euro sind das mehrere hundert Euro.
Beauftragt wird der Notar üblicherweise vom Käufer, weil er die Kosten trägt. Er ist zur Neutralität verpflichtet und berät beide Seiten. Wichtig für den Zeitplan: Zwischen dem Übersenden des Vertragsentwurfs und der Beurkundung müssen bei Verbrauchergeschäften zwei Wochen liegen, § 17 Abs. 2a BeurkG. Diese Frist ist nicht verkürzbar und sollte von Anfang an eingeplant werden.
Notarkosten sind gesetzlich festgelegt — verhandeln lässt sich daran nichts.
Verkauf und Finanzierung aus einer Hand
Wir sind Immobilienmakler nach § 34c GewO und zugleich Darlehensvermittler nach § 34i GewO. Das heißt für Sie: Wir erkennen früh, welche Interessenten realistisch finanzieren können, statt eine Zusage abzuwarten, die nicht kommt. Das spart Besichtigungen und verkürzt die Zeit bis zum Notartermin.
Verkaufen mit Finanzierungskompetenz
Dank eigener Finanzierungskompetenz erkennen wir früh, welche Interessenten realistisch finanzieren können. Den ersten Anhaltspunkt zum Wert liefert unser Immobilienwertrechner, stadtteilgenau für Köln.
- Kostenschätzung für Ihren Fall vor dem Notartermin
- Vollständige Unterlagen, damit keine Nachbeurkundung nötig wird
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Häufige Fragen
Fragen, die immer kommen
- Wann wird der Kaufpreis fällig?
- Nicht mit der Beurkundung, sondern wenn die im Vertrag genannten Fälligkeitsvoraussetzungen erfüllt sind. Das sind typischerweise: eingetragene Auflassungsvormerkung zugunsten des Käufers, vorliegende Löschungsunterlagen für alte Grundschulden, und etwaige Genehmigungen. Der Notar teilt die Fälligkeit schriftlich mit. Zwischen Beurkundung und Zahlung liegen dadurch meist vier bis acht Wochen.
- Was kostet die Löschung meiner alten Grundschuld?
- Sie richtet sich nach der Höhe der eingetragenen Grundschuld, nicht nach der Restschuld des Darlehens. Bei 300.000 Euro Grundschuld fallen für die notarielle Löschungsbewilligung und die Grundbuchlöschung zusammen ungefähr 400 bis 500 Euro an. Die Bank stellt die Löschungsbewilligung nach Ablösung aus, manche verlangen dafür eine Bearbeitungsgebühr — die ist nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs allerdings häufig unzulässig.
Amtliche Werte — Quellen und Methodik.
Was wir übernehmen
Bewertung, Unterlagen, Exposé, Vermarktung, Besichtigungen mit geprüften Interessenten, Verhandlung, Notartermin und Übergabe.
Makler und Finanzierer in einem
Erlaubnis nach § 34c GewO als Immobilienmakler und nach § 34i GewO als Darlehensvermittler. Dadurch erkennen wir früh, welche Interessenten realistisch finanzieren können.
Was wir für Sie übernehmen
Bewertung, Unterlagenbeschaffung, Exposé, Vermarktung, Besichtigungen mit geprüften Interessenten, Verhandlung, Notartermin und Übergabe. Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich — sie verpflichtet Sie zu nichts.
Notarkosten sind gesetzlich festgelegt — verhandeln lässt sich daran nichts. Für eine erste Einschätzung genügen wenige Angaben — kostenlos und unverbindlich.
Richtwerte, kein Preisschild. Für Ihr Objekt zählt der Zustand im Detail — dafür rechnen wir kostenlos eine Wertindikation oder kommen persönlich vorbei.
Was kostet mich der Verkauf?
Die Ersteinschätzung ist kostenlos. Provision fällt erst an, wenn der Kaufvertrag beurkundet ist — bei Wohnimmobilien teilen sich Käufer und Verkäufer die Courtage seit Dezember 2020 zu gleichen Teilen. Kosten für Unterlagen wie Grundbuchauszug oder Energieausweis fallen unabhängig davon an und liegen im niedrigen dreistelligen Bereich.
Wie lange dauert ein Verkauf?
Von der Bewertung bis zur Beurkundung sind in Köln je nach Objekt und Preisvorstellung acht bis sechzehn Wochen üblich. Den größten Zeitverlust verursachen fehlende Unterlagen und Interessenten, deren Finanzierung am Ende doch nicht steht — beides fangen wir vorher ab.
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